Hudson zu Gast bei der Java User Group Stuttgart

Stuttgarter FernsehturmEndlich das Heimspiel! An alle Faschingsmuffel: Am 11.02.2010 (a.k.a. “glombiggr Do’schtig”) werde ich in Stuttgart auf freundliche Einladung der Java User Group Stuttgart (JUGS) den Vortrag “Continuous Integration mit Hudson – (Noch) fauler in 10 Schritten” zum Besten geben.

Termin: Donnerstag, 11. Februar 2010, 18.30 Uhr in der “Alten Scheuer Degerloch”, Agnes-Kneher-Platz, Große Falterstraße 6a, 70597 Stuttgart-Degerloch.

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Hand aufs Herz: Gute Software zu entwickeln ist ja schon nervenzehrend genug. Wäre es da nicht schön, einen Butler zu haben, der einem den lästigen Routinekram abnimmt?

Hudson (http://hudson-ci.org) ist ein Java-basierter Continuous-Integration-Server, der in den letzen Monaten rasante Verbreitung gefunden hat. Entwickler und Teamleiter können damit einfach und zuverlässig wichtige Aspekte der Softwareerstellung automatisieren und so mehr Transparenz in IT-Projekte bringen.

Kein Wunder also, dass Firmen wie eBay, Yahoo, Sun Microsystems, Hewlett-Packard, Xerox, JBoss, Goldman Sachs oder die Allianz den Continuous-Integration-Server Hudson zum festen Bestandteil ihrer Werkzeugketten gemacht haben.

Hudson muss den Vergleich mit den “üblichen Verdächtigen” seiner Gattung wie etwa CruiseControl nicht scheuen. Im Gegenteil: In vielen Fällen etabliert sich Hudson sogar als deren Ablösung. Für sein Potenzial spricht auch die Auszeichnung mit dem “Duke’s Choice Award” in der Kategorie “Developer Solutions” auf der JavaOne 2008.

Hudson ist kostenlos, Open Source, und wird von einer äußerst rührigen Entwicklergemeinde vorangetrieben. Vor allem aber ist Hudson praxiserprobt.

Hudson bietet insbesondere:

  • Einfache Installation – im Extremfall mit nur einem Klick.
  • Bequeme Konfiguration und Bedienung per Weboberfläche
  • Direkte Unterstützung von Builds auf Basis von Ant, Maven, Shellskripten oder Windows-Batchdateien. Darüberhinaus existieren Plug-Ins für Gant, Groovy, MSBuild, NAnt, Rake und viele weitere Buildsysteme.
  • Ansprechende Visualisierung von Statistiken, z.B. von JUnit- oder TestNG-Ergebnissen.
  • Umfangreiche Kommunikationsmittel wie E-Mail, RSS, IM-Integration oder Permalinks.
  • Fernsteuerbarkeit durch Remoting-Schnittstelle
  • Verteilte Builds über mehrere Rechner
  • Über 200 Plugins für die unterschiedlichsten Automatisierungsaufgaben: vom Checkout zum Deployment, von der Codemetrik bis zur Ansteuerung von sprechenden Hasen(!).

Im Vortrag werden wir – durchgehend unterstützt von Live-Demos – folgende Fragen behandeln:

  • Was bringt kontinuierliche Integration überhaupt?
  • Was macht Hudson so besonders?
  • Passt Hudson zu meiner Arbeitsgruppe/Firma?
  • An welchen Stellen wurde in den letzten Monaten am intensivsten weiterentwickelt?
  • Welche Features sind in naher Zukunft zu erwarten?

Natürlich dürfen dabei eXtreme-Feedback-Devices nicht fehlen. Ich werde jedenfalls wieder mit dem großen Koffer anreisen…

Präsentation zum Durchblättern und Herunterladen

Präsentation “Continuous Integration mit Hudson” (7,84 MB)

Photos vom Vortrag

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Abend. Das Bildmaterial wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Martin Stransfeldt.

Kommentare


  • Inhaltlich sehr interessant und vortragstechnisch das Beste, was ich seit Jahren gehört habe. Respekt.

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